
World Brand Day 2026: „Globaler Wettbewerb um Markenmacht -Europa muss seine Markenwerte stärker kapitalisieren“
(Wien, 18. Mai 2026) – Anlässlich des World Brand Day luden Lansky, Ganzger, Goeth + Partner (LGP) und das European Brand Institute (EBI) zur exklusiven Roof Top Reception. Zahlreiche Markenverantwortliche, Medienvertreter:innen und Entscheidungsträger:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft folgten der Einladung, um die strategische Relevanz von Marken zu würdigen.
Der World Brand Day, der jährlich am 10. Mai begangen wird, wurde 2023 vom ISO-Komitee für Markenevaluierung ins Leben gerufen, um weltweit ein stärkeres Bewusstsein für den wirtschaftlichen Wert von Marken und deren professionelle Bewertung zu schaffen und versteht sich als globaler Impuls, das Potenzial von Marken ganzheitlich zu erkennen und zu kapitalisieren.
Gerade in Zeiten geopolitischer, wirtschaftlicher und technologischer Umbrüche fungieren starke Marken als zentrale Orientierungspunkte und entscheidende Werttreiber für langfristigen Unternehmenserfolg. Das European Brand Institute und LGP Lawyers unterstützen dabei – von Bewertung und Schutz bis zur Einbindung in internationale Geschäftsmodelle.

„Die 2. World Brand Day Konferenz am 10. Mai 2026 in Hongkong hat eindrucksvoll gezeigt, dass der globale Wettbewerb um Markenmacht längst Realität ist“, erklärt Gerhard Hrebicek, President des European Brand Institute (EBI) und Speaker der internationalen Konferenz in Hongkong.
„Hongkong positioniert sich zunehmend als ‚World Capital of Brands‘ – dort treffen starke Marken auf Kapitalmärkte, internationale Investor:innen und globale Skalierungsmöglichkeiten. Besonders beeindruckend ist die strategische Entwicklung chinesischer Marken: Sie streben heute nicht mehr ausschließlich nach Wachstum und Volumen, sondern gezielt nach Vertrauen, Reputation und internationaler Relevanz. Das klare Ziel lautet: ‚Go Global‘ – insbesondere auch Richtung Europa.“
Hrebicek sieht darin zugleich eine wichtige Herausforderung für Europa: „Europa und Österreich verfügen über enorme Markenkompetenz und internationale Strahlkraft. Europäische Marken stehen weltweit für Qualität, Innovation, Heritage und Vertrauen – von LVMH, Gucci und Porsche bis hin zu Rolex oder Red Bull. Wir werden global als exzellente Marken-Creators wahrgenommen und geschätzt.“
Dennoch ortet der Markenexperte einen strukturellen Nachteil im internationalen Wettbewerb: „Europa hat kein Markenproblem – Europa hat ein Markenfinanzierungsproblem. Während andere Regionen Marken konsequent als strategische Vermögenswerte verstehen und kapitalmarktfähig machen, werden Markenwerte in Europa vielfach noch unterschätzt. Gerade deshalb braucht es ein stärkeres Bewusstsein dafür, Marken professionell zu bewerten, zu schützen und als wirtschaftlichen Wachstumstreiber aktiv zu nutzen.“
„Der World Brand Day ist daher weit mehr als ein symbolischer Aktionstag. Er ist ein internationaler Aufruf, Marken als zentrale Zukunftsressource von Unternehmen, Standorten und Volkswirtschaften zu verstehen“, so Hrebicek abschließend.

Auch Monica Rintersbacher, Geschäftsführerin Leitbetriebe Austria und Mitglied des EBI-Beirats, unterstreicht die strategische Bedeutung professioneller Markenführung: „Eine starke Marke stärkt nicht nur die wirtschaftliche Position eines Unternehmens, sondern prägt nachhaltig Reputation, Unternehmenskultur und Identifikation.“
Ein weiterer Schwerpunkt des World Brand Day 2026 liegt auf der rechtlichen und wirtschaftlichen Absicherung von Markenwerten. „Der World Brand Day verdeutlicht die zentrale Bedeutung eines konsequenten Markenschutzes in einer global vernetzten Wirtschaft“, betont Gerald Ganzger, Managing Partner bei LGP Lawyers und EBI-Beirat.
Herbert Kovar, Managing Partner bei Deloitte Tax & Legal und ebenfalls Mitglied des EBI-Beirats, ergänzt: „In disruptiven Zeiten sind gut gepflegte sowie rechtlich, finanziell und steuerlich richtig strukturierte Marken ein Sicherheitsanker.“
Beim Networking u.a gesichtet: die EBI-Beiräte Richard Mauerlechner, Weekend Magazin, Gian Paolo Spadola, WKW, Renate Altenhofer, European Brand Institute, Herbert Kovar, Deloitte Tax, Stefan Petters, Sigrid Krassnig, Staud’s, Philipp Bodzenta, Coca Cola, Christoph Schuh, APG, sowie Gabriel Lansky, LGP Lawyers, Cornelia Spitzer, HLB, Jürgen Felber, Gretecsol, Eric Zhang, Hainan Airlines, Weixi Gong, Williams Holding, Thomas Jungreithmeir, TJP Oaklins, Christoph Jünger, UNICEF, Kurt Kaiser, Burgenland Tourismus, Robert Hierhold, Landesholding Burgenland, Anastasia Gappmaier, LGP Lawyers, Anton Haiden, HYPO Niederösterreich, Erwin Zeiler, Tut Gut, Andreas Rudas, Klaus Wölfer, LGP Lawyers, uvm.
(c) Weekend_Magazin/Mika-Nikolas_Mahringer
