23. Österreichische Markenwert Studie 2026
TOP 10 BRAND CORPORATIONS AUSTRIA
EBI-Österreichische Markenwert Studie 2026: Red Bull vor NOVOMATIC, Erste Group Bank mit Rekordsprung auf Platz 3, ÖBB siebenfacher Nachhaltigkeits-Champion
Erste Group Bank verzeichnet mit +26,6 % das stärkste Markenwertwachstum aller Top-10-Unternehmen. Verbund ist trotz Markenwertrückgang neuer Nachhaltigkeits-Leader im Energiesektor.
Zum 23. Mal hat das European Brand Institute (EBI) seine
Österreichische Markenwert Studie durchgeführt und die wertvollsten Markenunternehmen ermittelt. Die Ergebnisse wurden am 1. Juli 2026 vor Medienvertretern
und Markenverantwortlichen präsentiert.
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Sustainable Brand Rating Austria 2026
Nachhaltigkeit stärkt den Markenwert
Die kontinuierliche Verbesserung der ESG-Scores bei nahezu allen untersuchten Markenunternehmen zeigt, dass verantwortungsvolles Handeln zunehmend zur Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung beiträgt.
„Nachhaltigkeit ist längst kein Add-on mehr, sondern ein integraler Bestandteil erfolgreicher Markenführung. Der diesjährige Sprung von Verbund zeigt eindrucksvoll: Wer konsequent in ESG investiert, verbessert nicht nur seine gesellschaftliche Wirkung, sondern auch seine Position im Wettbewerb um Vertrauen und Wahrnehmung – unabhängig von kurzfristigen Schwankungen beim reinen Markenwert“, bekräftigt Prof. Dr. Gerhard Hrebicek.
Bereits zum siebten Mal in Folge wurden die ÖBB als führendes Markenunternehmen Österreichs im Bereich Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Auf den weiteren Plätzen unter den Top10-Markenunternehmen folgen NOVOMATIC und Verbund.
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(c) Martin Lusser
„Eine starke Markenlandschaft ist weit mehr als ein Imagefaktor – sie ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor für Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und die Zukunft des Standorts Österreich, deshalb regen wir seit Jahren eine breit angelegte Markeninitiative als wirtschaftspolitischen Impuls an.“
Prof. Dr. Gerhard Hrebicek, President European Brand Institute.
„Die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz wächst auch 2026 weiter im Bereich der Markenentwicklung und des Markenrechts – von KI-generierten Markenfälschungen bis zu Deepfake-Endorsements sind noch viele Rechtsfragen offen. Eine rasche Anpassung des Markenrechts an die Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz wäre notwendig, denn Markenrecht ist stärker als Urheberrecht“. Zahlreiche Künstler, wie Taylor Swift und Lionel Richie versuchen mit der Eintragung von Klangmarken ihre Rechte im Zeitalter von KI zu sichern."
Dr. Gerald Ganzger, Managing Partner, LGP Lawyers
„Eine effektiv
gemanagte Marke ist heute das A und O. Geopolitischer Veränderungen und die disruptive Änderung von Geschäftsmodellen durch den breiten Einsatz von AI machen es notwendig, eine Marke entsprechend
zu führen. Nur so kann der Transformationsprozess auch auf der Finanzierungsseite optimal begleitet werden."
Mag. Herbert Kovar, Managing Partner
Tax & Legal, Deloitte Österreich
„Der Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Österreich. Die wirksamste Antwort darauf ist eine starke Marke – auch als Arbeitgeber. Förderprogramme für Markenentwicklung sollten Employer Branding endlich als gleichwertigen Bestandteil anerkennen, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen.“
Mag. Daniela Gruber, Co-Founder Lindlpower Impact Personalmanagement
